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Jugendschutz

| Historie des Vibrators |
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Quelle Wikipedia Der erste bekannte Vibrator ist Erzählungen nach von Kleopatra erfunden und benutzt worden. Sie soll eine Schachtel, möglicherweise auch ein Kalebasse gefüllt mit Bienen besessen haben, deren aufgeregtes Hin- und Herfliegen das Gefäß zum Vibrieren gebracht haben soll und ihr als primitiver Vibrator gedient haben soll. Der elektromechanische Vibrator der Neuzeit stellt eine Weiterentwicklung der Behandlungsmethoden der sogenannten weiblichen Hysterie dar, die in der Vorstellung des 19. Jahrhundert und in den Anfängen des 20. Jahrhunderts als eine Erkrankung angesehen wurde, die von der Gebärmutter ausgeht und die Frauen zu einem seltsamen, „hysterischen“ Verhalten zwang. Die Behandlung bestand neben der Empfehlung unverheiratete Hysterikerinnen zu verheiraten, unter anderem darin, die Patientin zu einer Krise oder dem hysterischen Paroxsysmus, sprich dem Orgasmus, zu bringen und sie dadurch zu „beruhigen“. Anfangs wurde den Patientinnen von den behandelnden Ärzten mit manuellen Massagen des Genitalbereichs zur Beruhigung verholfen, später entwickelten sich verschiedene mechanische Möglichkeiten die Behandlung unter ärztlicher Aufsicht durchführen zu lassen. Neben der bis dahin ebenfalls üblichen Wasserstrahlbehandlung, der sogenannten Hydrotherapie, die auch John Harvey Kellogg anwandte, entwickelte der Arzt George Taylor im Jahre 1869 in den Vereinigten Staaten schließlich ein dampfbetriebenes Gerät, den „Manipulator“, dass den gewünschten Effekt hatte und die manuelle Stimulation und die nur in wenigen Badeorten anwendbare Hydrotherapie ablöste. Aufgrund der schwierigen Anwendung und der schlichten Größe konnte der „Manipulator“ jedoch nur von Ärzten und in Praxen angewandt werden. Wenige Jahre später erfand und patentierte Mortimor Granville 1883 einen elektromechanischen Vibrator, den „Percuteur“, der eigentlich für die Massage von Männern entwickelt worden war, aber aufgrund seiner verhältnismäßig geringen Abmessungen und der einfachen Bedienung für die Behandlung der weiblichen Patientinnen eingesetzt wurde. Um die Jahrhundertwende gab es schließlich etliche verschiedene Vibratoren, sowohl für die medizinische Anwendung, als auch für die Anwendung zu Hause. Auf der Exposition Universelle et Internationale 1900 in Paris wurden über ein Dutzend Modelle vorgestellt, beispielsweise Standgeräte mit Rollen, einige baumelten von der Decke und sehr teure Modelle, die an die Steckdose angeschlossen werden konnten. Getarnt als medizinisches oder hauswirtschaftliches Gerät wurde der Vibrator bis in die 1920er in Magazinen für Hausfrauen und Zeitschriften beworben, er sollte Verspannungen lösen, der Hysterie vorbeugen und die Jugend und Schönheit der Ehefrau erhalten. Die Werbung blieb lange Zeit verschleiernd, angeboten wurden Vibratoren bis weit in das 20. Jahrhundert hinein als Geräte zur Hautpflege, Hygiene oder zur Regulierung der Menses. Mit den gesellschaftlichen Veränderungen der sexuellen Revolution und der Emanzipation wurde der Umgang mit den Sexspielzeugen generell und der weiblichen Lust freier und der Vibrator wurde in neuen Farben und Formen, gezielt auch für die Ansprüche von Frauen auf den Markt gebracht, sowie Vibratoren für spezielle Anwendungsbereiche, beispielsweise unter Wasser oder an speziellen Körperstellen wie dem G-Punkt angewandt werden können. Inzwischen gibt es auch chipgesteuerte Geräte, sowie Vibratoren die zusammen mit einem I-Pod oder dem Handy betrieben werden können. Nach Umfragen besaß 2006 jede dritte Österreicherin, jede fünfte Deutsche, sowie fast jede zweite Taiwanerin und Amerikanerin einen Vibrator. Andere Quellen gehen davon aus, dass jede vierte Deutsche einen Vibrator benutzt. |
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- Re: Was ist los im LTF? - SextoyFREAK - 04/04/2010 22:13
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